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Freitag 17.Juni - 16:47 Uhr

16.6.2011 Frau Farr an den Ortsvorsteher Lange (CDU)

Guten Abend Herr Lang,

 

wie Sie auch wohne ich hier in Eckenheim an der Grenze zu Preungesheim. Vielleicht können Sie sich an mich erinnern,  ich war auf der Ortsbeiratssitzung im Mai und habe Sie als Ortsvorsteher und den Beirat 10 um eine Anhörung zur neuen und belastenden Fluglärmsituation gebeten. Danke nochmals, dass Sie und der gesamte Ortsbeirat an einer Klärung der Sachlage ebenso interessiert waren und die Anhörung initiiert haben. Das hat mich an diesem Abend beruhigt und ich habe darauf vertraut im Rahmen einer Anhörung  zu erfahren wie die Belastung in Zukunft aussehen wird um daraus persönliche Konsequenzen ziehen zu können – sofern meine Familie und ich überhaupt die Möglichkeit dazu haben. Nicht jeder kann sich dafür entscheiden wegzuziehen wenn sich die Lebensbedingungen vor Ort derart verschlechtert haben und man dem nur mit Ohnmacht begegnen kann. Gerne erzähle ich Ihnen mit welchem Schuldenberg meine Familie dann zu rechnen hätte….

Nun war ich längere Zeit geschäftlich unterwegs und habe jetzt vom Termin und der Besetzung des Podiums Kenntnis genommen.

Herr Lange, darf ich Sie fragen wer im Ortsbeirat an der Auswahl der Podiumsteilnehmer beteiligt war und auf welcher Grundlage die Auswahl erfolgte?

Eine Anhörung ist doch nur dann interessant wenn wir als Bürgerinnen und Bürger über die Vielfalt der Meinungen und Einschätzungen die Möglichkeit bekommen uns ein eigenes Bild der Situation machen zu können.

Sind Sie und der Ortsbeirat 10 an einem Austausch mit mündigen Bürgerinnen und Bürger interessiert und ist Ihnen bewusst, dass es sich für viele Bürger/innen in Ihrem Ortsbezirk um eine existenzielle Angelegenheit handelt? Hier geht es nicht um Sympathien, Parteizugehörigkeit o.ä.

Wollen Sie und der Ortsbeirat nicht auch der Politikverdrossenheit vieler Bürger/innen entgegenwirken, bzw. sehen Sie das nicht auch als Ihre Aufgabe an? Ich hoffe, Sie können meine Frage mit Ja beantworten und werden deshalb dafür Sorge tragen, dass wir über die Vielfalt der Meinungen auf dem Podium und im Publikum eine lebendige und aufschlussreiche Diskussion führen können.

 

Mit freundlichem Gruß
Heike Farr


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Freitag 17.Juni - 16:45 Uhr

16.6.2011 Frau Wacker an den Ortsvorsteher Lange

Sehr geehrter Herr Lange,

wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist es Ihnen nicht recht, dass Herr Dr. Fuld als unabhängiger Experte an dem oben erwähnten Treffen teilnimmt.

Ist das so, oder habe ich da was falsch verstanden?

Sollen also nur Fraport freundliche Teilnehmer auf dem Podium sitzen? Ich hatte eigentlich gehofft, diese Veranstaltung würde ENDLICH dazu beitragen,
die Bürger wahrheitsgemäß zu informieren. Offensichtlich ein Irrtum. Man versucht wohl weiterhin, die Anwohner im Dunkeln zu lassen, was bezüglich
der neuen Landebahn geplant ist?

Hinhaltetaktik um klammheimlich Fakten zu schaffen und die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen zu stellen?

Ich habe bislang auf all meine Anfragen keine befriedigende Anwort erhalten, weder von Ihrer Partei, noch von Fraport, Presse, Fernsehen, von niemandem.
Nur Beruhigungs-E-Mails und Vertröstungs-Flyer! Wie mächtig ist die Fraport eigentlich, dass man sie so vor unangenehmen Fragen schützt und sie
offensichtlich alles darf?

Welchen Part spielen Sie eigentlich dabei? Wenn ich Demokratie richtig verstanden habe, sind Sie doch für die Bürger zuständig und für deren Sorgen
und Nöte. Dafür sind Sie doch gewählt !????

Deshalb bitte ich Sie, Herrn Dr. Fuld auf Wunsch vieler Anwohner als unabhängigen Experten bei oben erwähntem Treffen zuzulassen.
Es würde jedenfalls, was mich betrifft, dazu beitragen, wieder ein klein wenig Vertrauen herstellen zu können.

Mit freundlichem Gruß

Ursula Wacker


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Freitag 17.Juni - 16:43 Uhr

16.6.2011 weitere Nachfrage bei Herrn Lanz (Umwelthaus) und Antwort

Sehr geehrter Herr Centner,

 

danke für die Aufklärung Ihrer Rolle in der Veranstaltungsplanung- und Durchführung.

Ich bin dem Tenor Ihres Schreibens nach davon ausgegangen, dass Sie in offizieller Funktion anfragen.

Sie sollten sich dann besser an den Veranstalter wenden – ich bin dafür der falsche Ansprechpartner.

Unabhängig deswegen – um nochmal auf Ihre Frage einzugehen – weil ich nur der Satzung verpflichtet bin. Projekte des UNH werden übrigens auch von Kommunen mitfinanziert.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Günter Lanz

 

Umwelt- und Nachbarschaftshaus im Forum Flughafen und Region

Environment & Community Center

Gemeinnützige Umwelthaus GmbH

www.forum-flughafen-region.de

Blog: http://blog.umwelthaus.org/

Twitter: http://twitter.com/#!/umwelthaus

 

65451 Kelsterbach | Rüsselsheimer Str. 100

Tel.: +49 (0) 6107 - 98868- 10  | Fax: +49 (0) 6107 - 98868- 19

Mobil: +49 (0) 160-7417711

 

Geschäftsführer: Günter Lanz | Vorsitzender des Verwaltungsrates: Dr. H. Sewering

Handelsregister Wiesbaden HRB 24413 | Steuernummer: 007 250 42343

Kreissparkasse Groß Gerau | Kontonummer: 160 453 38 | BLZ 508 525 53

 

 

 

 


Betreff: Re: Bürgeranhörung zum Fluglärm am 20.6.2011 20:00 Uhr am Frankfurter Berg, Turnhalle Albert-Schweitzer-Schule

 

Sehr geehrter Herr Lanz,

aus Ihren Worten schließe ich, dass Sie es als Zumutung empfinden, einen weiteren Experten, der als unabhängig im folgenden Sinne betrachtet wird, zu akzeptieren.

Mit unabhängigem Experte hat der Bürgerverein natürlich einen vom Flughafenbetreiber und vom Land Hessen bzw. der Stadt Frankfurt unabhängigen Gutachter gemeint. Dies sieht der Bürgerverein eher bei Herrn Dr. Fuld. Er könnte wohl eher die Nöte der lärmbetroffenen Bürger vertreten. Die im Wahrscheinlichen liegenden Frustationen für die Zuhörer sehe ich eher daher kommend, dass die bisher eingeladenen Experten Vorträge (Monologe) halten werden mit entsprechender PP-Präsentation und Informationen, die die Bürger glauben können oder auch nicht. Wenn sie dabei nur einseitige Informationen erhalten, würde zwar nicht nach Sympathie sondern aufgrund begrenzter Informationen entschieden.

Wenn es dann anschließend zu einer Fragerunde kommt und es so abläuft, dass die Bürger zwar Fragen stellen dürfen, die Antworten, seien sie richtig oder falsch, aber nicht kritisch hinterfragen dürfen, dann wird die Frustration sicherlich noch erhöht werden.

Wenn Sie behaupten, Sie seien der "einzig Unabhängige": Wie können Sie das begründen? Wer finanziert das Umwelthaus? Können Sie definitiv die Aussage treffen, dass der Flughafenbetreiber das Umwelthaus nicht teilweise sponsort?

Über den Ablauf kann Ihnen nur der Ortsbeirat 10 bzw. Herr Lange als Ortsvorsteher Auskunft geben. Der Bürgerverein Frankfurter Berg ist bezüglich dieser Veranstaltung lediglich im Vorfeld als Impulsgeber aufgetreten, beobachtet aber genau, ob und wie die Bürger informiert werden und was gegen die neue und nicht hinnehmbare Lärmsituation getan wird.

Freundliche Grüße
Eberhard Centner
Arbeitsgruppe Lärmschutz des Bürgervereins Frankfurter Berg
www.buergerverein-frankfurter-berg.de


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Freitag 17.Juni - 16:42 Uhr

16.6.2011 Nachfrage bei Herrn Lanz (Umwelthaus) und Antwort

Sehr geehrter Herr Centner,

 

Herr Lange hat das richtig eingeschätzt. Herr Fuld ist zum einen kein „unabhängiger Experte“ – er ist stellvertr. Bundesvorsitzender der Bundesvereinigung gegen Fluglärm und als solcher Interessenvertreter.

Zum Anderen entsteht durch eine solche Konstellation schnell eine Diskussion zwischen Podiumsteilnehmern, der die Zuhörer, die an Informationen interessiert sind, überfordert und tw. so meine Erfahrung auch verständnislos und frustiert zurück lässt, da sie Aussagen nicht einschätzen können und letztlich unbewusst gezwungen werden, sich nach Sympathie zu entscheiden.

Daher schlage ich vor, Sie entscheiden zwischen Herrn Fuld und mir, ich sehe das für mich völlig leidenschaftslos.

Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass der Ruf, einen weiteren Podiumsteilnehmer - einen „unabhängigen Experten“  - dabei zu haben mir automatisch unterstellt, Interessenvertreter zu sein. Ich behaupte hingegen – was auch immer andere vermuten – dass ich der einzig Unabhängige bin.

Bei der Gelegenheit wäre ich interessiert an den generellen Rahmenbedingungen der Veranstaltung: Wieviele Teilnehmer, wer außer mir und Frau Michel vom Umweltamt sind noch vorgesehen, wer moderiert die Veranstaltung, ist es eine offene Informationsveranstaltung oder – wie ich es eigentlich bisher verstanden hatte, ähnlich wie in Harheim eine Veranstaltung des Ortsbeirates.

Für Ihre Informationen vorab besten Dank,

wenn Sie möchten, können Sie mich auch gerne telefonisch kontaktieren.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Günter Lanz

 

Umwelt- und Nachbarschaftshaus im Forum Flughafen und Region

Environment & Community Center

Gemeinnützige Umwelthaus GmbH

www.forum-flughafen-region.de

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65451 Kelsterbach | Rüsselsheimer Str. 100

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Sehr geehrter Herr Lanz,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Der Bürgerverein Frankfurter Berg und auch Fraktionen im Ortsbeirat 10 hatten vom Ortsvorsteher Lange gefordert, auch wenigstens eine unabhängigen Experten zu dieser Veranstaltung für das Podium einzuladen. Man vertraute erstmal darauf, dass dies geschieht, aber am 6.6.2011 verschickte der Ortsvorsteher Lange die Einladungen und es war zu erkennen, dass kein unabhängiger Experte eingeladen wurde. Daraufhin schlug der Bürgerverein Frankfurter Berg einen unabhängigen Experten vor und zwar Herrn Dr. Berthold Fuld.

Ist Ihnen, Herr Lanz, dieses - wie Herr Lange behauptete - nicht zuzumuten oder könnten Sie sich vorstellen, einen unabhängigen Experten neben sich auf dem Podium zu akzeptieren?

Freundliche Grüße
Eberhard Centner

Arbeitsgruppe Lärmschutz des Bürgervereins Frankfurter Berg
www.buergerverein-frankfurter-berg.de


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Freitag 17.Juni - 16:38 Uhr

16.6.2011 Da Herr Lange nicht antwortet --> Mails wegen Zusammensetzung des Podiums

Sehr geehrter Herr Centner,

 

ich werde vom Umwelthaus aus kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Günter Lanz

 

Umwelt- und Nachbarschaftshaus im Forum Flughafen und Region

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15.6.2011 an das Umweltdezernat, Umweltamt und Umwelthaus

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

können Sie uns bitte mitteilen, wer von Ihnen bei der o.a. Veranstaltung auf dem Podium sitzen wird?

Freundliche Grüße

Eberhard Centner
Arbeitsgruppe Lärmschutz - Bürgerverein Frankfurter Berg


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Freitag 17.Juni - 12:37 Uhr

15.6.2011 Antwort an Ortsvorsteher Lange (CDU)

Sehr  geehrter Herr Lange,

 

ich habe Ihre Entgegnung auf die Forderung des Bürgervereins Frankfurter Berg nach einem unabhängigen Experten für die Bürgeranhörung am 20.6.2011 mit Befremden aufgenommen.

 

Es ist schon relativ unfair und unverschämt von Ihnen, derartige Bemerkungen zu äußern. Sie müssten sich ganz im Gegenteil sehr zurückhalten, denn was Sie getan haben gegenüber den Bürgern ist nicht hinnehmbar und eigentlich müssten Sie, wenn Sie mal selbstkritisch darüber nachdenken würden, von Ihrem Amt als Ortsvorsteher zurücktreten. Sie hatten am 23.3.2011 bei der Hauptversammlung des Bürgervereins – kurz vor der Wahl (!)– doch tatsächlich den anwesenden Bürgern erzählt, es hätte überhaupt keine Veränderung bezüglich neuer Flugrouten gegeben. Wenigen Wochen zuvor, am 22.2.2011 hatten Sie sich allerdings als Experte in Sachen Flugrouten im Römer gegeben, indem Sie als Antwort auf die berechtigte Frage der Partei FAG zu den Auswirkungen der neuen Flugrouten ein 7-Punkte-Paket gegen den Fluglärm aufführten. Sie haben insofern die anwesenden Mitglieder des Bürgervereins Frankfurter Berg angelogen.  Ich hatte Ihnen diesbezüglich einen ausführliche Brief per EMail am 16.5.2011 geschickt und Fragen dazu gestellt. Sie haben diesen Brief bisher verweigert zu beantworten.

 

Bei der Ortsbeiratssitzung am 3.5.2011, bei der es um den Punkt Veranstaltung zum Fluglärm ging, hatte ich u.a. deutlich einen unabhängigen Experten für das Podium gefordert. Auch mehrere Mitglieder des Ortsbeirats hatten an Sie diesen Wunsch geäußert. Damit war das Thema schon frühzeitig an Sie adressiert.

 

Sie haben dann aber den Termin zur dieser Anhörung mit großer Verzögerung bekannt gegeben, obwohl das Umweltamt bereits zwei Wochen vor Ihrer Verkündigung den Termin bereits bestätigt hatte.  Am 6.6.2011 haben Sie dann endlich den Termin offiziell bekannt gegeben. Dabei war festzustellen, dass Sie für einen neutralen und unabhängigen Experten nicht gesorgt hatten. Insofern ist es doch logisch, dass der Bürgerverein nun nachdem sie erfolglos waren, auf Expertensuche ging und auch schnell einen Experten fand und ihn Ihnen benannt hatte.

 

Es ist in diesem Zusammenhang schon bemerkenswert, dass erneut Bürger die Aufgaben des Ortsbeirats bzw. in diesem Fall die Aufgabe des Ortsvorsteher übernehmen musste. Es bleibt der Verdacht, dass von Ihrer Seite überhaupt keine Anstrengung unternommen wurde, einen unabhängigen Experten zu finden und dass dies nicht gewollt ist.

 

Jetzt beantworten Sie mir bitte mal auch folgende Frage: Aus welchem Grund kann man eingeladenen Podiumsmitgliedern einen nachgemeldeten unabhängigen Experten nicht

zumuten?

Um eigene Antworten von diesen Podiumsmitgliedern erhalten zu können, wäre es sinnvoll, wenn Sie die Podiumsmitglieder nennen würden, damit bei diesen nachgefragt werden könnte, inwiefern Ihnen ein zusätzliches Podiumsmitglied nicht zugemutet werden kann. Aber das tun Sie wahrscheinlich auch nicht, da Ihre Intention zu sein scheint, anstatt für ein ausgewogeneres Podium zu sorgen, Bürger zu diffamieren, die alle Anstrengung unternehmen, hier noch einen einzigen unabhängigen Experten auf dem Podium zu Wort kommen zu lassen.

 

Was hat ein zusätzliches Podiumsmitglied, dass ausnahmsweise  nicht allein die Interessen der Flughafenbetreiber vertritt, mit den weiteren Aussagen zu tun, z.B. dass Monologe vermieden werden sollen? Wer wird hierbei Monologe führen? Werden die von Ihnen ausgewählten Experten keine Monologe führen? Werden die Bürger die Gelegenheit haben, auf Antworten der abhängigen Experten, nachfragen zu können oder wird es ein Frage-Antwort-Spiel geben, bei dem zwar die Bürger fragen können, sich aber mit den Antworten ohne Nachfragen zufrieden geben sollen? Dann könnte man bereits jetzt schon sagen, dass die Veranstaltung nur zu Frustrationen seitens der Zuhörer führen kann.

 

Im Übrigen, Herr Lange, stimmt es, was man aus Nachbarkreisen erfahren konnte, dass Sie gesagt haben, dass Sie bei dieser Veranstaltung keine Diskussionen und auch keinen Widerspruch zulassen werden?

 

Herr Lange, bitte geben Sie Antworten auf die Fragen und hören Sie auf, engagierte Bürger verächtlich zu machen.

 

Freundliche Grüße

Eberhard Centner

Arbeitsgruppe Lärmschutz des Bürgervereins Frankfurter Berg
www.buergerverein-frankfurter-berg.de


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Freitag 17.Juni - 12:36 Uhr

15.6.2011 Ortsvorsteher Lange antwortet zum Vorschlag des Bürgervereins

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Ortsbeirat hatte bereits am 3.5.2011 die Anhörung beschlossen.
Bisher gab es keine Vorschläge. Kaum war die Einladung des
Ortsvorstehers versandt, meldete sich Herr Centner mit  einem
zusätzlichen Vorschlag. Ich möchte nicht sagen, dass sei typisch, aber
ganz untypisch ist es auch nicht.

Höchst unüblich wäre es, das Podium nach zu bessern. Das kann man den
eingeladenen Podiumsmitgliedern nicht zumuten.

Wir wollen die Meinung von unseren Bürgern hören, um ggf. neue
Erkenntnisse für den Ortsbezirk 10 zu erhalten. Etwaige Monologe sind zu
vermeiden. 

Insgesamt halte ich es jetzt auch nicht schlimm. Der Ortsbeirat 10 hat
ja bereits eine weitere Veranstaltung gewünscht. Bei der Vorbereitung
dafür bleibt zu gegebener Zeit zu prüfen, welche Zusammensetzung
sinnvoll ist. Dafür können wir auch nach entsprechender Auswertung die
Erkenntnisse der Anhörung am 20.06.2011 nutzen. 



Mit freundlichen Grüßen

Robert Lange

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Freitag 17.Juni - 12:33 Uhr

10.6.2011 Die SPD untertützt den Vorschlag des Bürgervereins

Sehr geehrter Herr Lange, 
sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, 
 

wir unterstützen den  Vorschlag vom Bürgerverein Frankfurter Berg, 
Dr. Berthold Fuld als weiteren Gast zu der Informationsveranstaltung  am 20.06. 2011 einzuladen. 
 

Im Vertrauen auf die Angaben vom Bürgerverein, kann  Dr. Fuld , 
mit seinen Kenntnis  der lokalen Probleme zur Aufklärung beitragen.
 
Mit freundlichen Grüßen 
Marina Hoffmann 
Fraktionsvorsitzende 
SPD-Fraktion

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Freitag 17.Juni - 12:32 Uhr

10.6.2011 Brief des Bürgervereins Frankfurter Berg an den Ortsbeirat 10

Sehr geehrte Damen und Herren des Ortsbeirats 10,

 

am 6.6.2011 verschickte der Ortsvorsteher Lange die Einladung zur o.a. Veranstaltung. Bei den vorangegangenen Ortsbeiratssitzungen und diversen Schreiben an die Ortsbeiratsmitglieder wurden dabei sowohl Vertreter der Deutschen Flugsicherung als auch mindestens ein unabhängiger Experte gewünscht. Sowohl das Eine noch das Andere wird anscheinend erfüllt. Es ist damit keine Ausgewogenheit bei dieser Informations-Veranstaltung zu erwarten.

 

Der Bürgerverein Frankfurter Berg hat nun einen unabhängigen Experten gefunden und schlägt Herrn Dr. Berthold Fuld vor. Er ist Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm. Herr Dr. Fuld hat sich intensiv mit Fragen der Flugverfahrensplanung und insbesondere auch mit Lärmausbreitung auseinandersetzt und ist einer der Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm in der Frankfurter Fluglärmkommission und hat damit die Diskussion hautnah verfolgt und dort auch Alternativvorschläge eingebracht.

 

Mit der Bitte um Rückmeldung der aktuellen Besetzung des Podiums und schnelle Entscheidung über die Aufnahme des unabhängigen Experten Dr. Berthold Fuld.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerverein Frankfurter Berg
www.buergerverein-frankfurter-berg.de


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Sonntag 5.Juni - 22:34 Uhr

5.6.2011 Frau Collin an das Umweltamt

Sehr geehrte Frau Michel,

ich komme nochmals zurück auf Ihre mail vom 17.05.2011, durch welche Sie mir freundlicherweise die aktuelle Situation der Flugrouten erläuterten.

Da die Situation immer unerträglicher wird und das Leben hier im Norden keinerlei Lebensqualität mehr besitzt, wende ich mich mit meinen Fragen an Sie und bitte Sie höflichst um Stellungnahme.

'Welche Rechtsgrundlage gibt es für die Änderung der Flugrouten ? Wer ist dafür verantwortlich ? Oder sind das willkürliche Maßnahmen ohne Rechtsgrundlagen ?

Wieso " müssen " überhaupt die Anflugrouten verschoben werden ? Wer beschließt und bestimmt das ? Willkürlich ? Oder aufgrund welcher Vorschriften ?? Eisenbahnschienen werden ja auch nicht einfach so verlegt...bei Straßen gibt es Planfeststellungsverfahren....etc.


Wie wird der Bürger geschützt ?? Lärm macht krank  !! Seit Wochen plagen nicht nur mich unerträgliche Kopfschmerzen....an Ausruhen ist hier überhaupt nicht zu denken

Kreuz und quer geht es ohrenbetäubend laut am Himmel hin und her.....im übrigen auch mit 4 strahiglen Flugzeugen....ich frage mich, wie lange das kreuz und querfliegen noch gut geht ?

Hat man mal die Schadstoffbelastung in unserer Luft im Norden überprüft ?

Wer will im frankfurter Norden noch leben ? Wer kommt für den Wertverlust unserer Häuser auf, die wir liebevoll und stolz gepflegt haben ?

Kann es im Sinne einer Stadt liegen, dass die Bürger - und zwar Bürger , die stolz waren Frankfurter zu sein, nur noch weg wollen ??

Welche Aktivitäten gibt es seitens unserer Stadt ? Welche Rolle spielt die Flugsicherung  ?? Besteht hier Hoheitsgewalt ?....mails von Bürgern werden von dieser Stelle ja nicht mal beantwortet....?? Bleibt die Stadt hier nachhaltig dran ? Welche Planungen gibt es ?
Wer verhandelt mit der Deutschen Flugsicherung ? Welche Gespräche fanden vor dem März 2011 statt....also bevor die Hölle begann ? Wieso wurden die Bürger nicht im Vorfeld informiert ? Sollten vollendete Tatsachen geschaffen werden ? Welche Möglichkeiten gibt es für uns noch ??

Fragen über Fragen von genervten Nordfrankfurtern.

Bitte sehen Sie es mir nach, wenn mein Ton etwas gereizt klingt....es richtet sich nicht gegen Sie, sondern macht nur deutlich, dass wir mittlerweile so gestresst sind....Tag für Tag gehen wir unserer Berufstätigkeit nach....und nicht mal die Feiertage ( Himmelfahrt war die echte Hölle ) oder Wochenenden können zum Ausruhen genutzt werden....die Parole kann hier nur Flucht heissen....das zu Hause geniessen gehört seit Mitte März der Vergangenheit an...und wir hier im Norden Frankfurts wollen keine solche Zukunft. Daher meine Bitte um Beantwortung der gestellten Fragen und der Info, was seitens des Umweltamtes weiter unternommen wird.

Vielen Dank im voraus und viele Grüße
Bärbel Collin


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Sonntag 5.Juni - 22:34 Uhr

17.5.2011 Antwort Umweltamt an Frau Collin

Sehr geehrte Frau Collin,

 

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 14. Mai zum Flugverkehr über dem Frankfurter Norden. Gerne erläutere ich Ihnen die aktuelle Situation der Flugrouten über dem Frankfurter Norden

Das Stadtgebiet von Frankfurt am Main wird sowohl von startenden als auch von landenden Flugzeugen überflogen.

 

Landungen

Frankfurt am Main wird seit vielen Jahren täglich im sogenannten nördlichen Gegenanflug überfolgen. Hierbei werden die Flugzeuge über Frankfurt am Main hinweggeleitet, bis sie zum Landeanflug eindrehen können:

Bei Betriebsrichtung 25 (West) fliegen die Flugzeuge im Gegenanflug von Westen nach Osten. Die Landung erfolgt über Offenbach. Diese Betriebsrichtung herrscht etwa zu 75 % der Zeit eines Jahres.

Bei Betriebsrichtung 07 (Ost) fliegen die Flugzeuge von Osten nach Westen. Die Landung erfolgt über Raunheim. Diese Betriebsrichtung herrscht zu etwa 25 % der Zeit eines Jahres.

Im Rahmen einer stufenweisen Neustrukturierung des Luftraums über der Rhein-Main-Region zur Vorbereitung der Inbetriebnahme der neuen Landebahn im Herbst sind Mitte März 2011 neue Anflugregelungen in Kraft getreten. Für Frankfurt am Main bedeuten die neuen Anflugrouten, dass der nördliche Gegenanflug um etwa 2 km nach Norden verschoben worden ist (siehe Abbildungen in den beigefügten Datei auf den Seiten 3 und 4). Die früheren Anflugrouten sind blau und die neuen Anflugrouten rot dargestellt.


 

Starts

Außerdem wird das Stadtgebiet bei Ostbetrieb, an etwa 25 % der Zeit eines Jahres, von startenden Flugzeugen überflogen (siehe Seite 5 der Anlage).

  • · Die Abflugstrecke 07-N(kurz) führt über die Frankfurter Stadtteile Niederrad, Gutleut, Gallus, Bockenheim und Praunheim direkt nach Norden. Wegen der dichten Besiedlung und zahlreichen Sonderbauten (z.B. Krankenhäuser) im Bereich dieser Abflugstrecke darf diese Route nur von kleineren Flugzeugen zwischen 7:00 und 22:00 Uhr benutzt werden. Über die kurze Abflugstrecke werden derzeit durchschnittlich 92 Flugbewegungen pro Tag bei Ostbetrieb durchgeführt. Nachts finden hier keine Flugbewegungen statt. Frankfurt-Bonames befindet sich östlich der Abflugroute 07-N(kurz).
  • · Die Abflugstrecke 07-N(lang) führt zunächst südlich an Sachsenhausen vorbei und dann über die Frankfurter Stadtteile Oberrad, Ostend, Fechenheim, Riederwald und Bergen-Enkheim nach Nordosten. Hier werden vor allem Langstreckenflüge abgewickelt. Über die lange Abflugstrecke werden derzeit durchschnittlich 121 Flugbewegungen pro Tag (06:00 bis 22:00 Uhr) bei Ostbetrieb durchgeführt. Diese Abflugstrecke wird auch nachts benutzt (durchschnittlich 19 Flugbewegungen). Von 2000 bis 2010 hat sich bei Ostbetrieb die Belegung der langen Abflugrouten von täglich 122 auf 140 durch den gestiegenen Flugverkehr erhöht.

Seit vielen Jahren werden bei Ostbetrieb (Betriebsrichtung 07) sowohl Starts als auch Landungen über dem Frankfurter Norden abgewickelt.

 

Bürgeranhörung im OBR 10 am 20.06.2011

Der Ortsbeirat 10 (Berkersheim, Bonames, Eckenheim, Frankfurter Berg und Preungesheim) hat beschlossen, am 20.06.11, um 20:00 Uhr, in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule, Berkersheimer Weg 26, 60433 Frankfurt am Main eine öffentliche Anhörung zum nördlichen Gegenanflug durchzuführen. Konkret geht es um die Auswirkungen der seit dem 10. März geltenden nördlichen Verlegung auf das Gebiet des OBR 10. Insbesondere sollen die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert werden, wie genau die Flugroute über das Gebiet des Ortsbezirks führt, ob der gegenwärtige Zustand der Endzustand ist und wie sich der Fluglärm im Rahmen des Ausbaus des Flughafens weiterentwickeln wird.

 

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

 

Freundliche Grüße

Im Auftrag

 

Christa Michel

 

Stadt Frankfurt am Main

Umweltamt

79.01 Übergeordnete Projekte/Berichte

Christa Michel

Galvanistraße 28

60486 Frankfurt am Main

Tel: 069 - 212 39 109

Fax: 069 - 212 39 140

E-Mail: christa.michel@stadt-frankfurt.de

www.umweltamt.stadt-frankfurt.de

www.umweltzone.frankfurt.de

www.nachbar-flughafen.frankfurt.de


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Sonntag 5.Juni - 22:33 Uhr

14.5.2011 Frau Collin an das Umweltamt

Sehr geehrte Frau Michel,

ich lebe nun seit fast 51 Jahren in dieser Stadt, die mir sehr ans Herz gewachsen ist und zwar im nördlichen Stadtteil Bonames.

Seit Mitte März herrscht hier ein unerträglicher Fluglärm....zunächst glaubte ich, dass es an dem lang anhaltenden Ostwind hängt, dass die Flugrouten anders verlaufen.....nun hat sich aber die Windrichtung geändert....jetzt kommen die Flugzeuge von der anderen Seite....und zwar viel viel niedriger als je zuvor, wenn Ostwind herrschte und hin und wieder mal ein Flugzeug kreuzte.

Ich habe mich nun mit der Fraport in Verbindung gesetzt, aber auch mit der Deutschen Flugsicherung.  Hier bekam ich die Auskunft, dass man im Hinblick auf die neue Landebahn die Flugrouten geändert hat...gestern, am Freitag dem 13.05. war die Aussage, dass heute der Flugverkehr alle zwei Minuten und seht tief deshalb stattfinde, weil die Flugzeuge sich im nördlichen Landeanflug befinden ??

Es ist wirklich eine enorme Beeinträchtigung...es geht in kurzen Abständen von morgens früh bis abends spät...und selbst geschlossene Fenster helfen da nicht, um bei diesem Lärm schlafen zu können.

Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn ich eine Mitteilung bekommen könnte, was künftig mit den Flugrouten geplant ist und möchte auch im Namen vieler hier in diesem Stadtteil die herzliche Bitte aussprechen, dass Sie sich dafür einsetzen, dass es nicht dabei verbleibt, den Flugverkehr über unseren und die angrenzenden Stadteile zu routen.

Bisher haben wir alle gerne in Frankfurt gelebt....aber derzeit ist es wirklich grausam. Hinzufügen möchte ich noch, dass die Flieger sogar in unterschiedliche Richtungen in verschiedenen Höhen über die Häuser donnern...da wird einem Angst und Bange, dass es zu einer Kollision kommen könnte.

Da sich die Städte Kronberg, Königstein....auch erfolgreich gegen die Beeinträchtigungen gewehrt haben, gibt es doch scheinbar Möglichkeiten. Und plötzlich hatten wir im Norden Frankfurts den Fluglärm.....

Bitte setzen Sie sich für uns und unsere Belange ein !!! Welche Infos gibt es von der Deutschen Flugsicherung  ??

Herzlichen Dank im voraus

Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Collin


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Sonntag 5.Juni - 22:25 Uhr

3.6.2011 Frau Wacker schreibt an Fraport

Liebe FRAPORT, sehr geehrte Damen und Herren,

da meine Hilferufe wegen Fluglaerm, daraus resultierenden Schlafstoerungen, Depressionen und Angstattacken, am FRAPORT-Telefon 0800 2345679
offensichtlich im ueberlasteten Frankfurter Luftraum verhallten, wende ich mich heute auf diesem Weg an Sie, in der Hoffnung, dass Sie mich bemerken.

In diesem Jahr hatten wir einen "Himmelfahrtstag" der ganz besonderen Art. Ueber Frankfurts Norden war wieder mal der Teufel los. Flugzeuge donnerten
aus allen und in alle Richtungen in einem Art Reissverschlusssystem ueber uns hinweg, dass einem Angst und Bange wurde. Ist der FRAPORT eigentlich
das Erholungs- und Ruhebeduerfnis der laermgeplagten Bevoelkerung nicht einmal an einem Feiertag wie Himmelfahrt heilig?

Ich hatte mich auf einen genuesslichen Tag bei sonnigem Sommerwetter auf meinem Liegestuhl mit einem Buch in meinem Garten gefreut. Leider musste ich,
wie so oft seit dem 10.3.2011, vor dem fortwaehrenden unertraeglichen Laerm die Flucht ergreifen und wieder einmal mein eigenes Zuhause verlassen.
Diesmal habe ich Asyl in Bad Salzhausen gefunden, wo man noch die Stille hoeren kann, NOCH!

Aber das Fluechten kostet Geld. Wer ersetzt mir meine Ausgaben?

War das ein Riesengejammer ueber Megaeinbrueche und Millionenverluste hervorgerufen durch Vulkanasche und Wintereinbruch im letzten Jahr,
als die entnervten Anwohner wenigstens ein paar Stunden Ruhe geniessen durften. Jetzt auf der Hauptversammlung der FRAPORT erfuhren die
erfreuten Aktionaere die wundersame Wandlung der Megaverluste in sensationelle Gewinne. 2010 war ein Erfolgsjahr, und daran will man natuerlich
anknuepfen - mit erneutem Flughafenausbau (800m langer Neubau, 41 000 Quadratmeter mit Andockmoeglichkeiten fuer 7 Grossraumjets usw. usw.).
Und das Flugaufkommen soll natuerlich drastisch gesteigert werden, Jahr fuer Jahr! Gewinnmaximierung!!!

Die einen profitieren, die anderen zahlen drauf. Was ist mit finanziellen Verlusten der kleinen Leute bei ihren Wohnungen und kleinen Eigenheimen,
welche liebevoll eingerichtet und gepflegt sind, fuer die die Menschen hart gearbeitet haben, fuer die Miete, Steuern, moeglicherweise noch Kredite
bezahlt werden. Wer will bzw. wer kann in diesem Hoellenlaerm leben und wohnen?

An wen koennen wir bitte unsere Regressforderungen stellen?

Jetzt kommt natuerlich der unvermeidliche Hinweis auf die Arbeitsplaetze. Erstens glaube ich kaum, dass die FRAPORT aus lauter Mitmenschlich-
keit lukrative Jobs zur Verfuegung stellt (Gewinnmaximierung) und zweitens kann die  FRAPORT ohne Bevoelkerung und Konsumenten auch nicht
leben.

Stimmt es, dass Landebahnen in der Wetterau geplant sind und im Sueden Frankfurts ganze Ortschaften verlegt werden sollen? Ist der naechste
Ausbau des Frankfurter Flughafens schon vorgesehen?

"Tja," sagte mir die freundliche Dame am FRAPORT-Telefon", was sollen wir machen, wir testen halt!"

Da hab ich eine prima Idee: Schicken Sie doch bitte mal, nur zu Testzwecken, Ihre nervtoetende, lautdonnernde, schrillheulende Armada
ueber die Haeuser und Gaerten der FRAPORT-Verantwortlichen und Vorstandsmitglieder und ihrer Familien - nur mal um zu testen, wie sich
das anhoert und anfuehlt, tagein, tagaus, 21 Stunden am Tag, die nicht enden wollende Folter ertragen zu muessen, unter einer
menschenverachtenden Laermglocke gefangen zu sein.

Vielleicht sensibilisiert Sie das, etwas mehr Verstaendnis und Ruecksichtnahme fuer die laermgeplagten Buerger Frankfurts und Umgebung
aufzubringen und uns endlich mitzuteilen, wann diese Tests, die man uns ohne jede Vorwarnung seit Wochen und Monaten zumutet,
endlich abgeschlossen sind, wie Sie die neuen Flugtrassen, Flughoehe, Flugzeiten usw. geplant haben. 

Zeit wird?s! Wir haben das Recht, endlich informiert zu werden, Sie fliegen ueber unser Eigentum!

Mit freundlichen Gruessen

U.Wacker


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