Sonntag 5.Juni - 22:25 Uhr
3.6.2011 Frau Wacker schreibt an Fraport
Liebe FRAPORT, sehr geehrte Damen und Herren,
da meine Hilferufe wegen Fluglaerm, daraus resultierenden Schlafstoerungen, Depressionen und Angstattacken, am FRAPORT-Telefon 0800 2345679
offensichtlich im ueberlasteten Frankfurter Luftraum verhallten, wende ich mich heute auf diesem Weg an Sie, in der Hoffnung, dass Sie mich bemerken.
In diesem Jahr hatten wir einen "Himmelfahrtstag" der ganz besonderen Art. Ueber Frankfurts Norden war wieder mal der Teufel los. Flugzeuge donnerten
aus allen und in alle Richtungen in einem Art Reissverschlusssystem ueber uns hinweg, dass einem Angst und Bange wurde. Ist der FRAPORT eigentlich
das Erholungs- und Ruhebeduerfnis der laermgeplagten Bevoelkerung nicht einmal an einem Feiertag wie Himmelfahrt heilig?
Ich hatte mich auf einen genuesslichen Tag bei sonnigem Sommerwetter auf meinem Liegestuhl mit einem Buch in meinem Garten gefreut. Leider musste ich,
wie so oft seit dem 10.3.2011, vor dem fortwaehrenden unertraeglichen Laerm die Flucht ergreifen und wieder einmal mein eigenes Zuhause verlassen.
Diesmal habe ich Asyl in Bad Salzhausen gefunden, wo man noch die Stille hoeren kann, NOCH!
Aber das Fluechten kostet Geld. Wer ersetzt mir meine Ausgaben?
War das ein Riesengejammer ueber Megaeinbrueche und Millionenverluste hervorgerufen durch Vulkanasche und Wintereinbruch im letzten Jahr,
als die entnervten Anwohner wenigstens ein paar Stunden Ruhe geniessen durften. Jetzt auf der Hauptversammlung der FRAPORT erfuhren die
erfreuten Aktionaere die wundersame Wandlung der Megaverluste in sensationelle Gewinne. 2010 war ein Erfolgsjahr, und daran will man natuerlich
anknuepfen - mit erneutem Flughafenausbau (800m langer Neubau, 41 000 Quadratmeter mit Andockmoeglichkeiten fuer 7 Grossraumjets usw. usw.).
Und das Flugaufkommen soll natuerlich drastisch gesteigert werden, Jahr fuer Jahr! Gewinnmaximierung!!!
Die einen profitieren, die anderen zahlen drauf. Was ist mit finanziellen Verlusten der kleinen Leute bei ihren Wohnungen und kleinen Eigenheimen,
welche liebevoll eingerichtet und gepflegt sind, fuer die die Menschen hart gearbeitet haben, fuer die Miete, Steuern, moeglicherweise noch Kredite
bezahlt werden. Wer will bzw. wer kann in diesem Hoellenlaerm leben und wohnen?
An wen koennen wir bitte unsere Regressforderungen stellen?
Jetzt kommt natuerlich der unvermeidliche Hinweis auf die Arbeitsplaetze. Erstens glaube ich kaum, dass die FRAPORT aus lauter Mitmenschlich-
keit lukrative Jobs zur Verfuegung stellt (Gewinnmaximierung) und zweitens kann die FRAPORT ohne Bevoelkerung und Konsumenten auch nicht
leben.
Stimmt es, dass Landebahnen in der Wetterau geplant sind und im Sueden Frankfurts ganze Ortschaften verlegt werden sollen? Ist der naechste
Ausbau des Frankfurter Flughafens schon vorgesehen?
"Tja," sagte mir die freundliche Dame am FRAPORT-Telefon", was sollen wir machen, wir testen halt!"
Da hab ich eine prima Idee: Schicken Sie doch bitte mal, nur zu Testzwecken, Ihre nervtoetende, lautdonnernde, schrillheulende Armada
ueber die Haeuser und Gaerten der FRAPORT-Verantwortlichen und Vorstandsmitglieder und ihrer Familien - nur mal um zu testen, wie sich
das anhoert und anfuehlt, tagein, tagaus, 21 Stunden am Tag, die nicht enden wollende Folter ertragen zu muessen, unter einer
menschenverachtenden Laermglocke gefangen zu sein.
Vielleicht sensibilisiert Sie das, etwas mehr Verstaendnis und Ruecksichtnahme fuer die laermgeplagten Buerger Frankfurts und Umgebung
aufzubringen und uns endlich mitzuteilen, wann diese Tests, die man uns ohne jede Vorwarnung seit Wochen und Monaten zumutet,
endlich abgeschlossen sind, wie Sie die neuen Flugtrassen, Flughoehe, Flugzeiten usw. geplant haben.
Zeit wird?s! Wir haben das Recht, endlich informiert zu werden, Sie fliegen ueber unser Eigentum!
Mit freundlichen Gruessen
U.Wacker
da meine Hilferufe wegen Fluglaerm, daraus resultierenden Schlafstoerungen, Depressionen und Angstattacken, am FRAPORT-Telefon 0800 2345679
offensichtlich im ueberlasteten Frankfurter Luftraum verhallten, wende ich mich heute auf diesem Weg an Sie, in der Hoffnung, dass Sie mich bemerken.
In diesem Jahr hatten wir einen "Himmelfahrtstag" der ganz besonderen Art. Ueber Frankfurts Norden war wieder mal der Teufel los. Flugzeuge donnerten
aus allen und in alle Richtungen in einem Art Reissverschlusssystem ueber uns hinweg, dass einem Angst und Bange wurde. Ist der FRAPORT eigentlich
das Erholungs- und Ruhebeduerfnis der laermgeplagten Bevoelkerung nicht einmal an einem Feiertag wie Himmelfahrt heilig?
Ich hatte mich auf einen genuesslichen Tag bei sonnigem Sommerwetter auf meinem Liegestuhl mit einem Buch in meinem Garten gefreut. Leider musste ich,
wie so oft seit dem 10.3.2011, vor dem fortwaehrenden unertraeglichen Laerm die Flucht ergreifen und wieder einmal mein eigenes Zuhause verlassen.
Diesmal habe ich Asyl in Bad Salzhausen gefunden, wo man noch die Stille hoeren kann, NOCH!
Aber das Fluechten kostet Geld. Wer ersetzt mir meine Ausgaben?
War das ein Riesengejammer ueber Megaeinbrueche und Millionenverluste hervorgerufen durch Vulkanasche und Wintereinbruch im letzten Jahr,
als die entnervten Anwohner wenigstens ein paar Stunden Ruhe geniessen durften. Jetzt auf der Hauptversammlung der FRAPORT erfuhren die
erfreuten Aktionaere die wundersame Wandlung der Megaverluste in sensationelle Gewinne. 2010 war ein Erfolgsjahr, und daran will man natuerlich
anknuepfen - mit erneutem Flughafenausbau (800m langer Neubau, 41 000 Quadratmeter mit Andockmoeglichkeiten fuer 7 Grossraumjets usw. usw.).
Und das Flugaufkommen soll natuerlich drastisch gesteigert werden, Jahr fuer Jahr! Gewinnmaximierung!!!
Die einen profitieren, die anderen zahlen drauf. Was ist mit finanziellen Verlusten der kleinen Leute bei ihren Wohnungen und kleinen Eigenheimen,
welche liebevoll eingerichtet und gepflegt sind, fuer die die Menschen hart gearbeitet haben, fuer die Miete, Steuern, moeglicherweise noch Kredite
bezahlt werden. Wer will bzw. wer kann in diesem Hoellenlaerm leben und wohnen?
An wen koennen wir bitte unsere Regressforderungen stellen?
Jetzt kommt natuerlich der unvermeidliche Hinweis auf die Arbeitsplaetze. Erstens glaube ich kaum, dass die FRAPORT aus lauter Mitmenschlich-
keit lukrative Jobs zur Verfuegung stellt (Gewinnmaximierung) und zweitens kann die FRAPORT ohne Bevoelkerung und Konsumenten auch nicht
leben.
Stimmt es, dass Landebahnen in der Wetterau geplant sind und im Sueden Frankfurts ganze Ortschaften verlegt werden sollen? Ist der naechste
Ausbau des Frankfurter Flughafens schon vorgesehen?
"Tja," sagte mir die freundliche Dame am FRAPORT-Telefon", was sollen wir machen, wir testen halt!"
Da hab ich eine prima Idee: Schicken Sie doch bitte mal, nur zu Testzwecken, Ihre nervtoetende, lautdonnernde, schrillheulende Armada
ueber die Haeuser und Gaerten der FRAPORT-Verantwortlichen und Vorstandsmitglieder und ihrer Familien - nur mal um zu testen, wie sich
das anhoert und anfuehlt, tagein, tagaus, 21 Stunden am Tag, die nicht enden wollende Folter ertragen zu muessen, unter einer
menschenverachtenden Laermglocke gefangen zu sein.
Vielleicht sensibilisiert Sie das, etwas mehr Verstaendnis und Ruecksichtnahme fuer die laermgeplagten Buerger Frankfurts und Umgebung
aufzubringen und uns endlich mitzuteilen, wann diese Tests, die man uns ohne jede Vorwarnung seit Wochen und Monaten zumutet,
endlich abgeschlossen sind, wie Sie die neuen Flugtrassen, Flughoehe, Flugzeiten usw. geplant haben.
Zeit wird?s! Wir haben das Recht, endlich informiert zu werden, Sie fliegen ueber unser Eigentum!
Mit freundlichen Gruessen
U.Wacker
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