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Am 29.6.2021 hatten wir echt Glück und wurden vom Starkregen weitestgehend verschont.

 

Die Frankfurter Rundschau schreibt im Artikel

"Unwetter in Frankfurt - Frankfurter Feuerwehr nach Unwetter im Dauereinsatz" vom 1.7.2021:

 

"Das Phänomen gab es 2016 bereits, beim „Jahrhundertregen“ auf Bergen-Enkheim. Bei Starkregen gerät das Frankfurter Kanalnetz ans Limit. Es kann viel Wasser aufnehmen und ableiten, sagt Michael Voß, Abteilungsleiter bei der Stadtentwässerung. Aber keinen Starkregen. Um so viel Wasser zu fassen, müssten die Rohre doppelt oder gleich drei- bis viermal so groß sein. Das Wasser muss also oberirdisch abfließen. Wie das zu optimieren ist, darüber denkt die Stadt intensiv nach.

 

Umweltamt macht sich Gedanken über Klimawandel

 

„Der Klimawandel ist bemerkt“, sagt Voß trocken. So arbeite das Umweltamt derzeit an einer Starkregenkarte, auf der zu sehen ist, welche Gebiete gefährdet sind und wie dort dem Wasser zu begegnen wäre. Manchmal helfen einfache Dinge, wie den Bordstein zu erhöhen oder die Neigung der Straße zu ändern. Der Riedberg ist Musterbeispiel für Regenwassermanagement. Dort führen separate Kanäle den Niederschlag in Mulden und einen Weiher, wo das Wasser versickert."

 

Kommentar dazu von dem Leser Frankfurter Berg parteineutral:

 

2017 wurde in Frankfurt eine Fach- und Ämterübergreifende Arbeitsgruppe "Starkregenvorsorge" eingerichtet. Es sollten bis Mitte 2020 Starkregengefahrenkarten mit Fließwegesimulationen und Darstellung der maximalen Wasserstände vorliegen. Lediglich ein Flyer "Gefahr durch Starkregen" von der Umweltdezernentin mit allgemeinen Infos ist bisher herausgesprungen.

 

Zur Stadtentwässerung wurden im September 2020 starkregen-betroffene Bürger vom Frankfurter Berg zu einem Gespräch eingeladen. Versprochen wurden Ergebnisse bis Anfang 2021 und eine Einladung zu einer weiteren Runde mit den Bürgern. Leider haben wir nichts mehr von der SEF gehört. Es bleibt das Bild: die Stadt mauert und will nichts tun. Der Bürger soll sich selbst gegen die Folgen des Klimawandels schützen.

 

20.06,2021 Projekt "Maßnahmen zum Starkregenschutz am Azaleen- und Holunderweg im Stadtteil Frankfurter Berg"

 

Starkregen - Kellerüberflutungen am 18. August 2020

Am 20.6.2021 trafen sich einige Starkregen-Betroffene mit zwei Studenten der Uni Frankfurt (Institut für Physische Geographie).

Fragestellung:

1. Wie haben Sie die vergangenen Starkregenereignisse 2017/2020 wahrgenommen? Gab es Schäden?

2. Haben Sie an ihrem Objekt Schutzmaßnahmen einbauen lassen?

3. Gab es schon vor ihrem Einzug Objektschutz oder haben Sie nach einem vergangenen Ereignis etwas einbauen lassen?

4. Wo liegt ihr Objekt?

15.10.2020

 

Am 9.9.2020 waren Herr Straub, Herr Brunner und ich bei der Stadtentwässerung zu einem Meeting bezüglich Starkregen eingeladen. Dabei war auch Herr Auth vom Amt für Straßenbau und Erschließung.

 

Kurz zusammengefasst:

 

Die Situation des diesjährigen Starkregenereignisses wurde von unserer Seite umfänglich dargestellt. Maßnahmen zur Abhilfe  durch die SEF wurden nicht konkret angeboten. Es wurde darauf hingewiesen, dass jeder einzelne Hauseigentümer für ausreichenden Schutz sorgen solle. Man möchte aber weiter im Dialog mit den Betroffenen bleiben und weitergehende Untersuchungen abwarten, die erst am Jahresende vorliegen würden. Danach würde es ein weiteres Meeting Anfang 2021 dazu geben mit eventuell möglichen Maßnahmen. 

 

Nachtrag 16.06.2021:  Die SEF hat sich bis heute nicht mehr dazu gemeldet.

26.08.2020

 

Die Frankfurter Neue Presse berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.8.2020. Es werden die Aussagen im Ortsbeirat zwar nicht ganz korrekt wiedergegeben, trotzdem ist zu erkennen, dass sich die SEF (Stadtentwässerung Frankfurt) damit beschäftigt.

starkregen-artikel-fnp-vom-2582020

 

Der Stadtbezirksvorsteher des Frankfurter Bergs Boris Straub hat bei der SEF um einen Gesprächstermin gebeten, bei der zwei Betroffene (Herr Brunner und ich) dabei sein können.

 

Frau Barbara Zeibekis (68.21.1 Generelle Planung und Erschließungskoordination - Stadtentwässerung Frankfurt am Main) hat einen Besprechungstermin Anfang September vorgeschlagen, bei dem auch Herr Auth vom ASE teilnimmt.

 

Wenn Sie möchten, können Sie Fragen und Vorschläge an mich schicken: info@frankfurter-berg.com.

 

 

 

 

21.08.2020

 

Von den bisherigen Schilderungen lässt sich vorerst zusammenfassen:

- es war das bisher schwerste Ereignis in den letzten Jahren

- die Anzahl der Betroffenen, die materiellen Schäden und ideellen Werte waren wesentlich höher als früher (Betroffene sprechen von 20.000,00 Euro Schaden bei ihnen)

- die Straßen Holunderweg, Azaleenweg, Berkersheimer Weg, Ligusterweg und Ebereschenweg waren betroffen

- es wurden Keller bis unter die Decke geflutet

- Kellertüren brachen unter der Last des Wasser aus den Verankerungen

- Rückstauventile hielten dem Wasserdruck nicht stand

- es gab viele - kostenpflichtige - Feuerwehreinsätze

 

Erfreulich: der Stadtbezirksvorsteher am Frankfurter Berg, Boris Straub, hat sich in dieser Angelegenheit heute am 21.8.2020 an die SEF gewandt und das in dieser Form bisher noch nie dagewesene Starkregenereignis dargestellt und einen Zusammenhang zur Neubebauung des Azaleenwegs und der Unterdimensionierung eines Rückhaltebeckens angesprochen.

 

2017 äußerte sich die SEF dahingehend, " dass eine Erweiterung/Ausbau der Kanalisation wirtschaftlich nicht darstellbar sei und man mit diesen Situationen leben müsse."  Das ist sicherlich zu wenig!

 

Herr Straub bekam nun wieder die üblichen Ausreden der SEF als Antwort und bat daraufhin um einen Gesprächstermin, bei dem ein, zwei Anwohner mitkommen sollen. 

 

19.8.2020

 

Am Dienstag, 18.8.2020 waren Herr Brunner und ich bei der Ortsbeiratssitzung im Haus Nidda in Bonames. Wir haben den Ortsbeirat - wie zuletzt 2017 - über die enormen Schäden informiert und gefordert, dass hier von der Stadt etwas unternommen werden müsste, obwohl das Stadtentwässerungsamt 2017 behauptete, es wäre ja alles in Ordnung und sowas würde nur alle 30 Jahre mal auftreten...

Die Kosten müssten allerdings nicht den Anwohnern, sondern der Allgemeinheit aufgebürdet werden.  Vor der Ortsbeiratssitzung hatte sich Boris Straub (ehemals SPD) gemeldet und sich erkundigt. Die SPD brachte kurzfristig einen Antrag (siehe unten) ein, den ich aber nicht besonders zielführend fand, da sie mit Verunreinigungen argumentierten und eine bessere Säuberung der Kanäle fordert. Sie wollten aber dran bleiben und weitere Anträge stellen.

 

Hier weitere Bilder, die das Ausmaß dokumentieren:

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Am 11.08.2020 liefen im unteren Teil des Holunderwegs die Keller infolge Starkregens so voll wie noch nie. Eine Einsatzkarte der Feuerwehr (Quelle Twitter) zeigt das Gebiet am Frankfurter Berg (Pfeil), wo es besonders heftig war:

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Da die Kanalisation es wieder wie in den vergangenen Jahren nicht schaffte, das Wasser abzutransportieren, wurden die Keller überflutet.

Das Wasser stand bis manchen Nachbarn bis unter die Decke im Keller. Wir hatten "nur" 30 cm:

 

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Die Feuerwehr (DLRG, THW) waren bis spät in die Nacht im Einsatz.

einsatz-feuerwehr2-1

 

 

 

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Neben der anstrengenden Arbeit des Wasserausschöpfens und Trocknens kommt Frust über die zerstörten Gegenstände dazu. Frust aber auch, weil die Stadt Frankfurt (Stadtentwässerungsamt) vorgibt, den Bewohnern hier nicht helfen zu können. Bei einer Ortsbeiratssitzung im Jahr 2017 empfahlen die Experten den Einbau von Rückstauventilen. Sie nannten eine Firma, die das durchführen könnten. Das war's.

Früher soll es zu solchen Ereignissen  nicht gekommen sein, da es angeblich ein Rückhaltebecken gegeben haben soll. Auch sprechen ältere Anwohner davon, dass es einen Zusammenhang durch die Neubebauung des Azaleenwegs geben könnte.

Das Problem mit den Rückstauventilen: Viele haben schon welche, aber es funktioniert nicht.

Außerdem: sollten einige Anwohner voll funktionierende Systeme installieren, dann steigt der Pegel in den anderen Häusern.

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