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21.11.2018 Immerhin: Jetzt gibt es einen Warnhinweis. Aber die alte Ampelschaltung war sicherer.

20.11.2018

 

Email von Stadt Frankfurt am Main Der Oberbürgermeister Abt. 36.35 Lichtsignalplanung

"Ihre Email wurde zur Beantwortung an mich weitergeleitet. 
Da ich bezüglich des Umbaus der Signalanlage noch Informationen von Kollegen einholen muss,
bitte ich um etwas Geduld."

18.11.2018

 

Info vom Amt für Straßenbau und Erschließung:

 

"die Maßnahme fällt in Planung,Durchführung und auch Öffentlichkeitsarbeit in die

Zuständigkeit des Straßenverkehrsamtes."

17.11.2018

 

Mail an den Ortsbeirat 10, Straßenverkehrsamt und Presse

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 5.11.2018 wurde die Ampelanlage Kreuzung Berkersheimer Weg/Fliederweg abgebaut. Nach 3 Tagen wurde eine neue Ampelanlage installiert.

Den Ortsbeirat 10 und die Straßenverkehrsbehörde/Herrn Auth bitte ich um Antworten auf folgende Fragen:

1. Warum wurde die Ampelanlage ausgetauscht?

2. Wurde der Austausch öffentlich angekündigt, so dass die Erwachsenen und Kinder sich auf diese Situation einstellen konnten?

3. Wurden Maßnahmen (von wem und wann) zuvor besprochen, abgestimmt und umgesetzt, um sicherzustellen, dass sich keine Gefährdungen insbesondere für Grundschüler und ältere Menschen ergeben können?

4. Warum wurden keine Warn-Hinweisschilder während der Phase ohne Ampelanlage aufgestellt?

5. Hatte man sich zuvor Gedanken gemacht, wie vor allem Schulkinder, die mit der Ampelanlage diesen Bereich gefahrlos überqueren konnten, damit klarkommen?

6. Worin liegt der Sinn, dass die Ampelschaltung nach der Neuinstallation geändert wurde, so dass nunmehr die Kreuzung gefährlicher ist?

7. Warum gibt keine gelben Warnlampen für das Abbiegen nach rechts und links aus dem Fliederweg, da hier seit der Neuinstallation die Fußgängerampeln auch auf grün stehen?

Durch eigene Beobachtungen und Schilderungen von weiteren Bürgern war Folgendes festzustellen:

Die Überquerung der Straße Berkersheimer Weg und Fliederweg war in der ampellosen Zeit gefährlich, da plötzlich von zwei Seiten Fahrzeuge kamen und wenn es eine Lücke gab, die Autos aus dem Fliederweg in den Berkersheimer Weg einbogen. Auch die Überquerung des Fliederwegs war nicht ungefährlicher. Eine Überforderung für Grundschüler, besonders auch vor dem Hintergrund, dass es morgens noch nicht taghell war. Hier hätte ein Verkehrspolizist für eine Regelung sorgen können. Auch Mütter mit Kindern an der Hand hatten Schwierigkeiten, eine Lücke im Verkehrsfluss zu finden und mussten ein Risiko bei der Überquerung eingehen. Eltern von Hortkindern wurden angerufen, um die Kinder früher abzuholen, damit diese sicher nach Hause kommen konnten. Um 17:00 Uhr im Dunkeln wäre dies ein sehr großes Risiko gewesen. Aber auch Radfahrer waren gefährdet, da sich der Verkehr an dieser Stelle plötzlich chaotisch darstellte, z.B. bei der Weiterfahrt auf dem Berkersheimer Weg Richtung Hochhäuser.

Durch die Änderung der Ampelschaltung nach der Neuinstallation sind neue Gefahren aufgetaucht:

Plötzlich - ohne Vorwarnung oder Informationen - haben die Fußgänger jetzt auch grün, wenn die Ampel an der Ausfahrt aus dem Fliederweg auf grün schaltet. Das irriierte sowohl die Autofahrer, die Fußgänger und Radfahrer, so dass es mehrfach zu Beinaheunfällen gekommen war. Es gibt für die Autofahrer keine Warnung in Form einer gelben blinkenden Lampe, um auf das gleichzeitige Grün für die Fussgänger hinzuweisen. Mir selbst ist es beim ersten Abbiegen aus dieser Straße auch passiert, dass ich die querenden Fußgänger nicht sofort bemerkte, da ich nicht davon ausging, dass diese gleichzeitig grün hatten. Zuvor war es so, dass die Fußgängerampeln alle gleichzeitig auf grün schalteten. Somit konnte kein Fahrzeug losfahren und es war für Fußgänger eine gesichertes Überqueren möglich. Diese Schaltung, die schon seit Betrieb dieser Ampel in Betrieb war, haben sicherlich alle Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer intus. Gerade ältere Autofahrer und Kinder haben bei solchen unvermittelten Umstellungen Schwierigkeiten. Hier sehe ich Handlungsbedarf zur Umstellung auf die alte, sicherere Variante.

Freundliche Grüße

Eberhard Centner