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Aktuelles am Berg

Für den Frankfurter Berg sind momentan hauptsächlich drei Themen bezüglich Verkehr aus meiner Sicht wichtig:

 

1. Die Überflughöhen des nördlichen Gegenanflugs wurden um 1000 Fuß herabgesetzt, was wieder eine größere Lärmbelästigung gerade in den frühen Morgenstunden (ab 4:45 Uhr) bedeutet - mit all den gesundheitlichen Folgeerscheinungen.

 

Zudem ist eine Reduzierung des Flugverkehrs dringend geboten: Flugzeuge sind das klimaschädlichste Verkehrsmittel. (s.a. www.flughafen-bi.de/ und https://fridaysforfuture.de/)

 

FLUGLÄRMBESCHWERDE ganz einfach

 

2. Der geplante Ausbau der A661 auf 6 Spuren: eigentlich wäre auch im Bereich Frankfurter Berg/Eschersheim eine Einhausung notwendig wie in Seckbach/Riederwald geplant. Die Lärm- und Schadstoffbelastung würde dadurch enorm steigen. Die Steigerung des Autoverkehrs, denn durch den Riederwaldtunnel wird die A661 zu einer Abkürzung und Hauptroute zur Umgehung des Frankfurter Kreuzes, ist anachronistisch angesichts der Gefahren des Klimawandels und der zunehmenden Gesundheitsgefahren.

 

Schade, dass ausgerechnet auch die SPD und auch der Bürgerverein Frankurter Berg (in Form seines Vorsitzenden) (CDU und FDP sind sowieso dafür, angeblich wegen der armen Pendler, die sich aber in Frankfurt demnächst ja sowieso keinen Parkplatz mehr leisten können) diesen Ausbau anstreben. U.a. aus diesem Grund war ich aus dem Bürgerverein vor einigen Jahren ausgetreten.

 

Siehe auch: AUA

 

3. Der sogenannte "S6-Ausbau", der in Wirklichkeit die Verwirklichung einer der größten Güterzug-Magistralen in Europa werden soll zur Entlastung der Rheinstrecke: die Deutsche Bahn hat hierbei anscheinend alle Freiheiten, zu tun und zu lassen, was sie will. Jeder Bürger wäre schon längste belangt worden, wenn er so verfahren würde, wie die Bahn mit diesem Ausbau. Es werden Schneisen durch Naturschutzgebiete und Grüngürtel geschlagen, es wird gerodet und aphaltiert, wobei man sich immer wieder fragen muss, ob das überhaupt rechtlich erlaubt ist. Die Schwerlaster nehmen Wege, wie sie es wollen.

 

Wenn man die Stadt Frankfurt dazu anschreibt, bekommt man die Antwort, dass sie mit der Bahn in einem Boot sitzen und der Bahn nichts in den Weg legen.

Man bekommt den Eindruck, die untere Naturschutzbehörde und das Umweltamt wurden in diesem Fall deaktiviert.

 

Aber das Ganze fängt ja erst an. Demnach sollen demnächst täglich ca. 200 Schwerlaster durch die Ortskerne von Berkersheim, Harheim, über den Berkersheimer Weg am Frankfurter Berg und den alten Ortskern von Eschersheim donnern. Einen Vorgeschmack darauf haben ja bereits viele Bürger dieser Stadtteile erlebt.