frankfurter berg.com

Online-Veranstaltungen der Bahn geplant am 10.3., 15.3. und 17.3.2022.

Dienstag, 15. März 2022:
Infoveranstaltung zum Streckenabschnitt Frankfurter Berg, Berkersheim, Harheim

Alle Terminen finden digital statt. Beginn: 17 Uhr / Ende ca. 18.30 Uhr

 

Die Zugangslinks werden wenige Tage vorab auf den Seiten der Bahn veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

weitere Infos unter www.s6-frankfurt-friedberg.de

 

Wer es verpasst hat: hier nochmal zu sehen

 

War das nicht von vorneherein der Plan der Bahn? Sogenannter "S6-Ausbau" nur vorgeschoben?

Dazu passt der

Antrag der CDU im Ortsbeirat 10 (Antrag vom 03.01.2022, OF 211/10)

 

Betreff:
Güterbahnverkehr

 

Der Ortsbeirat 10 möge beschließen:

 

Der Magistrat wird im Rahmen der Geschäftsordnung der Ortsbeiräte um Prüfung und Berichterstattung gebeten, 

  1. ob die jetzt für Deutschland vorgesehene Steigerung des Güterbahnverkehrs um 25 % bis zum Jahr 2030 nunmehr doch zu einem Mehrverkehr durchs Niddatal beziehungsweise den Ortsbezirk 10 führen könnte, 
  2. sollte dies vorgesehen sein, auf welcher Grundlage dies jetzt wider Erwarten doch möglich wäre?

Begründung:

Bisher wurde seitens der Bahn immer bekräftigt, dass der Bau des 3. und 4. Gleises nicht zu einem Mehrverkehr im Güterbahnbereich genutzt werden solle, zumal der Güterverkehr im Wesentlichen weit um Frankfurt am Main herumgeführt werden würde.

 

Das 3. und 4. Gleis wurde bekanntlich zum Ausbau und zur Beschleunigung des Öffentlichen Nahverkehrs beschlossen und wird daher auf dieser Grundlage ausgebaut.

Eine etwaige Steigerung des Güterverkehrs im Niddatal würde auch zu Lasten des ÖPNVs laufen, zumal weitreichende Querungs- respektive sonstige Streckenbelastungen in Frankfurt zu erwarten wären.

  

  

Antrag der FDP im Ortsbeirat 10 (Antrag vom 04.01.2022, OF 185/10)

 

Betreff:
Anschluss Fuß- und Radwege an der neuen Omega-Brücke der Homburger Landstraße über die Main-Weser-Bahn am Frankfurter Berg

 

Der Ortsbeirat möge beschließen:

 

Der Magistrat möge baldmöglichst veranlassen, dass der stadteinwärtslaufende Radweg an der neuen Omega-Brücke der Homburger Landstraße über die Main-Weser-Bahn am Frankfurter Berg nach der der neuen Brücke sicherer in den fließenden Verkehr eingeführt wird, ferner dass der stadtauswärtslaufende Fußweg einen für Fußgänger begehbaren Abschluss findet, damit der für die Kinder aus dem Hilgenfeld ausgewiesene Schulweg überhaupt sicher begehbar ist.

 

 

Begründung:

Nach Abschluss der Bauarbeiten an der neuen Omega-Brücke sind die Anschlüsse der Rad- und Fußwege leider überhaupt noch nicht sinnvoll hergestellt. Das ist für den stadteinwärtsführenden Radweg besonders gefährlich, weil er unvermittelt mit einem Schild, Radweg endet, aufhört, ohne dass die Radfahrer oder Kraftfahrzeuführer vorgewarnt worden wären und sich die Radfahrer so in den fließenden Verkehr an einer Stelle einordnen müssen, die durch die Omegaform nicht gut überschaubar ist. Insofern wäre zumindest eine Markierung in die Fahrbahn hinein mit entsprechenden Warnschildern erforderlich, sicherheitshalber auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit, die in diesem Bereich 50 km/h beträgt.

 

Dasselbe gilt für den stadtauswärtsführenden einzig verbliebenen Fußgängerweg. Dieser endet gegenwärtig in einer massiven Kabelbrücke, so dass die Fußgänger entweder auf die Fahrbahn treten müssen, wo zudem der Radweg ebenfalls endet, oder eine steile, glitschige Fläche zum darunterliegenden Feldweg nutzen müssen. Dies ist für eine neue Straße eine erkennbar nicht sinnvoll zu Ende geführte Baumaßnahme, zumal der Fußweg laut Schulwegplan von den Schulkindern aus dem Hilgenfeld auf dem Weg zur Schule genutzt werden muss und der ursprünglich ebenfalls vorgesehene Weg auf der anderen Straßenseite durch die Baumaßnahme vollständig weggefallen ist.  

 

 

Antrag der FDP im Ortsbeirat 10 (Antrag vom 04.01.2022, OF 215/10)

 

Betreff:
Begrünung der Main-Weser-Bahn im Ortsbezirk 10

Der Ortsbeirat möge beschließen:

 

Der Magistrat möge prüfen und berichten, in welcher Form die Begrünung der Main-Weser-Bahn im Ortsbezirk 10 nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgen wird?

 

 

Begründung:

Nach den ursprünglichen Planungen war immer dargestellt worden, dass die Main-Weser-Bahn nach Abschluss der Bauarbeiten wieder vollständig und intensiv begrünt wird. Dies sollte insbesondere auch die im Ortsbezirk 10 vorgesehenen Lärmschutzwände umfassen.

 

Hiervon ist die Deutsche Bahn AG nun in ihrer letzten Information für den Ortsbeirat 10 abgerückt und hat vielmehr behauptet, dass die Lärmschutzwände gar nicht begrünt werden könnten, da ansonsten die Lärmdämmwirkung leiden würde. Die Main-Weser-Bahn wird aber im Ortsbezirk 10 weitestgehend im Grüngürtel mit seinem erheblichen Beitrag für Umwelt-, Landschafts- und Naturschutz gebaut. Die Alttrasse war deshalb in erheblichem Umfang eingewachsen, wobei die Deutsche Bahn die Bäume und Sträucher, auch zu Lasten des wahrgenommenen Lärmschutzes, zwischenzeitlich fast vollständig entfernt hat. Schon aus Naturschutzgründen ist es deshalb im Interesse der Stadt Frankfurt unbedingt erforderlich, dass die Trasse nach Abschluss der Bauarbeiten entsprechend eingegrünt wird, was auch Teil der Abwägungsentscheidungen war. Eine Begrünung, gerade in diesem sensiblen Bereich ist auch deshalb notwendig, weil hier Frischluft für Frankfurt durchgeleitet wird und abkühlt, wozu die Ursprungsbegrünung beigetragen hat. Im Rahmen der steigenden Temperaturen muss dies dringend wiederhergestellt werden. Wenn nun die Lärmschutzwände selbst nicht begrünbar wären, müsste ein erheblich größerer Raum um die Gleise entsprechend bepflanzt werden, was insbesondere das Niddatal in seinem Erscheinungsbild massiv verändern würde.

 

Sollte dies nicht geschehen, besteht zudem die Gefahr, dass, wie jetzt schon an einem Probestück Lärmschutzwand in Bockenheim, Sprayer die Wand binnen kürzester Zeit vollsprayen. In Anbetracht der erheblichen Flächen dürfte dies Sprayer aus einem weiten Einzugsgebiet anlocken, was nicht im Sinne des zukünftigen Erscheinungsbildes des Niddatals sein kann. Vor diesem Hintergrund ist dringend Erklärung geboten, wie das tatsächliche Begrünungskonzept der Deutschen Bahn AG für die Main-Weser-Bahn aussieht, insbesondere weil hier nicht möglichst geringe Unterhaltungskosten in Anbetracht der vorgenommenen Eingriffe in besonders schützenswerte Bereiche ausschlaggebend sein können.

Antrag der CDU im Ortsbeirat 10  (Antrag vom 03.01.2022, OF 184/10)

 

Betreff:
Omega-Brücke Frankfurter Berg

 

Der Ortsbeirat 10 möge beschließen:

 

Der Magistrat wird um Prüfung und ausführliche Berichterstattung mit den zuständigen Stellen und Hessen Mobil gebeten, ab wann

 

  1. sichere Radwege zur beziehungsweise über die OMEGA-Brücke über die Homburger Landstraße führen,
  2. im Bereich zu 1. auch sichere Fußgängerüberwege berücksichtigt werden,
  3. wo beziehungsweise wie genau die Bushaltestelle südlich der S-Bahn-Station am Frankfurter Berg eingerichtet wird,
  4. bei künftigen Planungen nunmehr auch von Hessen Mobil jeweils vorsorglich der zuständige Ortsbeirat rechtzeitig informiert und zur rechtzeitigen Stellungnahme in die Lage versetzt werden kann.

 

Begründung:

Der Ortsbeirat 10 sollte in alle Planungen von Bauvorhaben im öffentlichen Interesse immer rechtzeitig involviert werden. Das mag für die Verwaltung zunächst ein Mehraufwand sein, aber aus leidvoller Erfahrung ist bekannt: so können etwaige Fehler rechtzeitig und kostengünstig erkannt werden.

 

Frankfurter Rundschau 23.12.2021

 

Frankfurter Berg

Projektgarten am Frankfurter Berg bedroht

 

Von Fabian Böker

 

Die Bahn baut einen breiten Serviceweg neben den Gleisen. Die Grünanlage von Julia Auer, in der sie Führungen anbietet, müsste dann weichen.

Frankfurt – Für Julia Auer sind die Konsequenzen klar: Wenn ihr Garten am Ende des Ebereschenwegs so gerodet werden muss, wie es Stadt und Bahn derzeit vorhaben, dann muss sie ihn aufgeben. Und dann hätte nicht einfach nur eine gartenbegeisterte Frau vom Frankfurter Berg keinen grünen Rückzugsort mehr. Nein, dann konnte die Permakultur-Designerin und Wildnislotsin – kurz: die begeisterte und überzeugte Naturfreundin – in ihrem Projektgarten „Hortus Nucis“ keine Führungen mehr anbieten...

FNP 21.12.2021

 

Bahn braucht Gelände für Rettungsweg

Arche Noah ist Gleisausbau in Frankfurt im Weg

 

Von Friedrich Reinhard

 

Umwelt-Aktivistin verliert Teil ihres Öko-Gartens am Frankfurter Berg

 

Zum Zwecke der Demonstration hat Julia Auer ein Kletterseil quer durch ihren Garten zwischen dem Ebereschenweg und der Bahntrasse gespannt. Vom Eingangstor aus führt es durch die Wildwiese des Gartens, vorbei an der kleinen Hütte, an dem runden Hochbeet und dem Komposthaufen in der Mitte. Da wo das Seil liegt, soll die neue Gartengrenze verlaufen, wenn der Serviceweg an den Bahngleisen der S6 so gebaut wird, wie es das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) derzeit plant. "Es wäre das Ende meines Hortus-Gartens", sagt Auer. Und das Ende ihres neuen Lebensplans. Die Anhänger der Hortus-Bewegung verstehen die von ihnen angelegten Areale als eine Art Arche Noah für heimische Tiere und Pflanzen. ...

Hier sind die Auskünfte der Bahn, sogenannte "Informationsgespräche", bei der nur die Bahn redet, zu finden:

https://www.s6-frankfurt-friedberg.de/downloads.html

 

--> Informationsgespräche mit den Frankfurter Ortsbeiräten 2021

Copyright Grafik: Eberhard Centner

E-Mail vom 20.11.2021 von Julia Auer an den Ortsbeirat 10

 

Lärmschutzwand im Bereich Ebereschenweg und Hilgenfeld, Brückenbau und Serviceweg

 

Sehr geehrte Damen und Herren vom Ortsbeirat 10,

 

vorab möchte ich Ihnen erklären, dass ich generell den Ausbau des ÖPNV für gut und wichtig halte.
Hier geht es mir um den Schallschutz der aktuellen und zukünftigen Anwohner.

Im Anhang finden Sie einen Ausschnitt des aktuellen Ausbauplans der Main-Weser-Bahn mit Legende. Dort sieht man deutlich, dass nach einem Schallschutzgutachten von 2006 die äußere Lärmschutzwand gestrichen und die mittlere Wand dafür etwas erhöht werden soll.
Dieser Plan wurde 2006 festgestellt! Wir haben heute das Jahr 2021!

Alle direkt betroffenen Anwohner im Ebereschenweg und im Rotdornweg, die ich auf die mittlere Lärmschutzwand angesprochen habe, sind darüber nicht informiert und erkennen sofort die Sinnlosigkeit.

Fakt ist, dass durch die Rodung des Vogelschutzgehölzes (Siehe Fotos im Anhang) letztes Jahr der Lärm der Bahn für die Anwohner deutlich lauter geworden ist.

Das Schallschutzgutachten von 2006 wäre unseres Erachtens daher hinfällig.

Eine Frage die sich auch auftut ist, ob beim letzten Lärmschutzgutachten (2006) berücksichtigt wurde, dass am Ende des Eberschenwegs vier neue Mehrfamilienwohnhäuser (35 Wohnungen) entstehen und auf der anderen Seite das Wohngebiet Hilgenfeld (850 Wohnungen) erweitert wird. Denn so macht die mittlere Lärmschutzwand erst recht keinen Sinn!

Unklar ist auch, wo die Verbindungsbrücke zwischen Hilgenfeld und Frankfurter Berg über die Schienen landen wird und wo genau der Sicherheitsweg dann entlang gehen soll. Ich bitte daher, da ich auch direkt betroffen bin, um eine Offenlegung der Pläne.

Wenn die Lärmschutzwände auf beiden äußeren Seiten der Schienen aufgebaut werden würden, könnten die geplanten und wichtigen Sicherheitswege entlang der Schutzwände gehen und die entfernte Vogelschutzhecke könnte wieder neu angepflanzt werden.
So wäre es eine Win-Win Lösung für die Anwohner und die Natur. Und meines Erachtens der einzige Weg, der an diesem Ort für die Zukunft Sinn macht.


Mit freundlichen Grüßen
Julia Auer

E-Mail vom 16.11.2021 von Julia Auer an den Ortsbeirat 10, Deutsche Bahn, Presse, Umweltdezernentin Heilig u.a.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich habe in meinen Unterlagen eine noch bessere Kopie des Plans gefunden.


Ich möchte auch noch erklären, warum ich erst jetzt an die Öffentlichkeit trete:
Mir wurde mehrmals angedroht, dass wenn ich bei den Verhandlungen zwischen Bahn und Stadt nicht kooperiere, mir der städtische Pachtgarten gekündigt werden würde.


Da das, was nach der nun bevorstehenden Verkleinerung des Gartens noch übrig bleibt, den Charme und meine zukünftige Arbeit dort völlig zerstört, bin ich bereit das nun zu riskieren.

 

Mit freundlichen Grüßen
Julia Auer

Julia Auer
Permakulturdesign Hortus Nucis
Mediation & Kommunikation
Frankfurt am Mainmobil 0178 6041060
http://hortus-nucis.de
http://wandelpunkt-podcast.de

E-Mail vom 12.11.2021 von Julia Auer an den Ortsbeirat 10, Deutsche Bahn, Presse, Umweltdezernentin Heilig u.a.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich wohne in der Nachbarschaft am Frankfurter Berg, die nicht nur vom Bahnausbau sehr stark betroffen ist, sondern auch von der Großbaustelle der ABG am Ende des Ebereschenwegs.
Auf der anderen Seite der Schienen wird zukünftig im Grüngürtel auch das Hilgenfeld als Wohngebiet erweitert.

Ich betreue auch einen Pachtgarten direkt an den Schienen, den Hortus Nucis, den ich seit über 10 Jahren mit meiner Familie pflege. Der Garten wurde schon letztes Jahr zwecks Baumaßnahmen gerodet und wird nun ein weiteres mal verkleinert.


Durch die durch den Bahnausbau entstandene Korrespondenz mit der Deutschen Bahn, der Stadt Frankfurt und dem Anwalt Herrn Norbert Bill habe ich einen Auszug des Streckenausbaus mir vorliegen (siehe Anhang),
auf dem deutlich zu erkennen ist, dass im ursprünglichen Planfeststellungsverfahren eine Lärmschutzwand links und rechts der zukünftigen Schienen verlaufen sollte.
Aus einem mir nicht erkennbaren Grund wurde dieser Plan nachträglich geändert und nun soll die Lärmschutzwand mittig, zwischen den vier Schienen laufen!!!

Meines Erachtens wird eine mittige Lärmschutzwand weder die eine noch die andere Seite der Anwohner vor dem zukünftigen Bahnlärm schützen.
Obendrein ist durch die Planänderung der Hang links und rechts der Schienen so stark angeschrägt worden, dass nun der Service-Weg direkt durch meinen Pachtgarten verlaufen soll!
Würde die Lärmschutzwand wie geplant links und rechts der Schienen verlaufen, würde der Service-Weg dort entlang gehen und wir alle hätten unsere verdiente Ruhe und die Vogelschutzhecke, die dort vorher wuchs könnte wieder angepflanzt werden.

Bitte erklären Sie mir, wie es zu dieser Änderung kam. Wie kam es, dass die Anwohner nicht darauf hingewiesen wurden.
Dies scheinen Sparmaßnahmen zu sein, die auf Kosten der Anlieger gehen.

Wir Anwohner fühlen uns hintergangen und wollen das nicht so hinnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Julia Auer

-- Julia Auer
Mediation & KommunikationFrankfurt am Main
mobil 0178 6041060
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